1926–1945
Gründerjahre
Noch nicht einmal volljährig wurde Arthur Symanzik im Jahr 1926 Teilhaber der Gelbgießerei Dreier & Knoche in der Osterbergerei 2 (heute Osterberger Reihe). Bereits mit 14 Jahren hatte er hier seine Ausbildung begonnen und diese am 31. März 1924 erfolgreich abgeschlossen. Mitten in der Osnabrücker Innenstadt in direkter Nachbarschaft zu Unternehmen wie Kromschröder am Ledenhof und der damaligen Wagenfabrik Klages (später Karmann) am Kamp wurde hier bis 1942 produziert. 1933 legte Arthur Symanzik seine Meisterprüfung ab. Von diesem Zeitpunkt an führte er die Gelbgießerei unter seinem eigenen Namen.
Die politischen und wirtschaftlichen Umbrüche der 1930er und 1940er Jahre prägten auch den Betrieb. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde das Unternehmen als kriegswichtiger Betrieb eingestuft. Arthur Symanzik und mehrere Mitarbeiter wurden vom Militärdienst zurückgestellt, um Produktionsaufträge zu erfüllen. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Marienhospital konnte Arthur Symanzik 1942 Gewerbeflächen an der Holtstraße erwerben und die Produktion hierhin umziehen lassen. Während dieser Zeit wurden auch sechs Kriegsgefangene im Betrieb eingesetzt. Um die Produktion aufrechtzuerhalten und sie angesichts zunehmender Luftangriffe zu schützen, wurde ein zusätzlicher Standort in Dissen a. T. W. eingerichtet. Am Palmsonntag 1945 traf ein schwerer Bombenangriff Osnabrück. Große Teile des Bahnhofsviertels und zahlreiche angrenzende Industriebetriebe und auch das Umfeld der Gelbgießerei wurden nahezu vollständig zerstört. Unmittelbar nach Kriegsende begann der Wiederaufbau.
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1926 1. Mai
Übernahme der Gelbgießerei Dreier & Knoche an der Osterberger Reihe 2 in Osnabrück
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1939
Eröffnung eines Zweigbetriebs in Dissen a. T. W. Bahnhofstraße 216 (heute Bad Rothenfelde)
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1942
Kauf und Umzug zum Betriebsgelände an der Holtstraße 57 in Osnabrück
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1945 2. März
Zerstörung des Firmengeländes durch Bombenangriffe